Allgemeine Geschäftsbedingungen

Stand: Juli 2026

§ 1 Geltungsbereich und Anbieter

Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für die Nutzung der Plattform piratencrew-poker.de („Plattform"). Anbieter ist:

Sven Schröder
Niengraben 25
31515 Wunstorf
Deutschland
E-Mail: sven.schroeder@turboprinz.de
Discord: discord.gg/DBkK3Z4UTZ

§ 2 Leistungsbeschreibung – Spielgeld, kein Glücksspiel

Die Plattform ermöglicht privates Texas-Hold'em-Poker im Browser mit virtuellen Spielgeld-Chips, Video-Chat, Clubs und Statistiken.

  • Die Chips haben keinen Geldwert, können nicht gekauft und nicht ausgezahlt werden.
  • Über die Plattform können keine Geldgewinne erzielt werden. Es handelt sich nicht um Glücksspiel im Sinne des Glücksspielstaatsvertrags.
  • Das Mitspielen (auch als Gast ohne Account) ist kostenlos.

§ 3 Registrierung und Mindestalter

Die Registrierung ist kostenlos und erst ab 18 Jahren zulässig. Zugangsdaten sind geheim zu halten; für Aktivitäten über den eigenen Account ist der Nutzer verantwortlich. Es besteht kein Anspruch auf einen Account.

§ 4 Club-Abo (kostenpflichtig)

  • Wer einen eigenen Club betreibt, benötigt zum Erstellen von Spieltischen ein Club-Abo für 10 € pro Monat. Alle übrigen Funktionen (Beitreten, Statistiken, Verwaltung) sind auch ohne Abo nutzbar; Mitglieder zahlen nichts.
  • Die Zahlung erfolgt über den Zahlungsdienstleister Stripe.
  • Die Laufzeit beträgt einen Monat und verlängert sich automatisch um jeweils einen weiteren Monat, wenn nicht gekündigt wird.
  • Das Abo ist jederzeit zum Ende des laufenden Abrechnungszeitraums kündbar – direkt in der Club-Verwaltung über „Abo verwalten/kündigen" (Stripe-Kundenportal). Bereits bezahlte Zeiträume bleiben bis zum Ende nutzbar.
  • Preisänderungen werden mindestens einen Monat vorher angekündigt und gelten erst für folgende Abrechnungszeiträume; im Fall einer Erhöhung besteht ein Sonderkündigungsrecht.

§ 5 Widerrufsrecht

Verbrauchern steht ein gesetzliches Widerrufsrecht zu. Einzelheiten ergeben sich aus der Widerrufsbelehrung.

§ 6 Pflichten der Nutzer

  • Keine Beleidigungen, Bedrohungen oder sonst rechtswidrigen Inhalte in Chat und Profil.
  • Keine technische Manipulation des Spiels, keine Bots, kein unbefugter Zugriff.
  • Die Plattform darf nicht für Echtgeld-Glücksspiel genutzt werden. Private Absprachen unter Clubmitgliedern (z. B. die Erstattung von Unkosten eines Spielabends) sind ausschließlich Sache der Beteiligten; der Anbieter ist daran nicht beteiligt und vermittelt keine Zahlungen zwischen Spielern.

§ 7 Verfügbarkeit

Die Plattform wird von einer Einzelperson betrieben. Eine bestimmte Verfügbarkeit wird nicht geschuldet; Wartungen und Weiterentwicklung können zu Unterbrechungen führen. Bei einer erheblichen, vom Anbieter zu vertretenden Nichtverfügbarkeit des Club-Abos wird die Laufzeit angemessen verlängert oder anteilig erstattet.

§ 8 Sperrung und Kündigung durch den Anbieter

Bei Verstößen gegen diese AGB kann der Anbieter Accounts verwarnen, vorübergehend sperren oder in schweren Fällen dauerhaft schließen. Bereits bezahlte Abo-Zeiträume werden in diesem Fall nur erstattet, wenn die Sperrung nicht vom Nutzer zu vertreten ist.

§ 9 Haftung

Der Anbieter haftet unbeschränkt für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit sowie bei Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit. Bei einfacher Fahrlässigkeit haftet der Anbieter nur für die Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten), begrenzt auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden. Die Haftung nach dem Produkthaftungsgesetz bleibt unberührt.

§ 10 Änderungen dieser AGB

Änderungen dieser AGB werden registrierten Nutzern mindestens vier Wochen vor Inkrafttreten in Textform (z. B. beim Login) mitgeteilt. Widerspricht der Nutzer nicht innerhalb der Frist, gelten die Änderungen als angenommen; hierauf wird in der Mitteilung gesondert hingewiesen. Bei einem Widerspruch kann das Nutzungsverhältnis beiderseits beendet werden.

§ 11 Schlussbestimmungen

Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts; bei Verbrauchern gilt dies nur, soweit ihnen dadurch nicht der Schutz zwingender Vorschriften ihres Aufenthaltsstaats entzogen wird. Sollten einzelne Bestimmungen unwirksam sein, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt.